Niederwild und Sauen - Fragebögen zum Wildtiermonitoring verschickt

Jäger berichten zum Niederwild und zu Fragen zur aktuellen Situation des Schwarzwildmanagements im Land

Das Wissen der Revierinhaber ist gefragt

Erstellt am 25.04.2017

Wildtiermonitoring ganz praktisch: Die Jagdpächter im Land haben zum sechsten Mal eine bundesweite Umfrage des Deutschen Jagdverbandes zum Vorkommen von Wildtierarten in allen privaten und staatlichen Jagdbezirken erhalten. Mit dem Fragebogen zur Flächendeckenden Erfassung 2017 sollen Daten zum Vorkommen von Niederwildarten gemeldet werden. 

Zur Unterstützung des von der Wildforschungsstelle (WFS) betreuten landesweiten Runden Tischs Schwarzwild wurde ein weiter Fragebogen der Wildforschungsstelle beigefügt, der nach der aktuellen Situation des Schwarzwildmanagements im Land fragt. Der Fragebogen der WFS enthält dabei auch Fragen zur Beziehung zwischen Revierinhabern im Hinblick auf die Schwarzwildbejagung. Diese Fragen sind teilweise auf Kritik gestoßen.

LJM Dr. Friedmann hat deshalb beim Landesjägertag empfohlen, zwar den WFS-Fragebogen auszufüllen, aber die Beantwortung der letzten Fragen auszusparen!

 

Der Landesjagdverband, die WFS und die Jagdbehörden unterstützen die Umfrage, die im Rahmen des bundesweiten Projekts „Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands“ (WILD) durchgeführt wird. Wir bitten deshalb darum, den hier erhältlichen online-Fragebogen auszufüllen und dann per Button direkt an die WFS zu übermitteln. Die Beantwortung der "Revierfragen" ist freiwillig, der LJV empfiehlt keine Beantwortung.

Sie können sich den ausgefüllten Fragebogen auch abspeichern und per e-mail an die WFS unter poststelle-wfs@lazbw.bwl.de zurück senden.  

 

Es kann auch dieses Formular ausgedruckt, von Hand ausgefüllt, eingescannt und per e-mail an die WFS unter poststelle-wfs@lazbw.bwl.de zurück gesendet werden. Auch die postalische Einsendung ist möglich (Wildforschungsstelle, LAZBW, Atzenberger Weg 99, 88326 Aulendorf).

 

Einsendeschluss ist der 31. Mai 2017.

 

Mit einer regen Beteiligung an der Fragebogenaktion zeigt die Jägerschaft, dass sie wesentlich zum Wildtiermonitoring beiträgt. Ihre Daten unterstützen die Arbeit des Landesjagdverbandes, des Deutschen Jagdverbandes und der WFS in hohem Maß. Die Erhebung ist auch eine wichtige Datenbasis für den im Jahr 2018 zum ersten Mal erscheinenden Wildtierbericht Baden-Württemberg, der unter Federführung der Wildforschungsstelle (WFS) und der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) erstellt wird. 

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